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Führerscheinkosten: Deutschland im Mittelfeld

Die Fahrschulkosten zählen zu den größten Posten im Budget junger Deutscher. Im europäischen Vergleich zahlen sie aber gar nicht allzu viel.

Der Führerschein ist in Deutschland billiger als in den meisten Nachbarländern. (Bild: SPX)

Der Führerschein ist in Deutschland billiger als in den meisten Nachbarländern. (Bild: SPX)

Der Führerschein ist in Deutschland billiger als in den meisten Nachbarländern. Die Kosten für den Erwerb der Fahrerlaubnis betragen hierzulande 8,14 Prozent des durchschnittlichen Jahreseinkommens, wie das britische Preisvergleichsportal Confused.com ermittelt hat. Damit liegen sie unter dem Niveau in den Niederlanden (8,64 Prozent), Frankreich (8,82 Prozent), Österreich (10,10 Prozent) und der Schweiz (10,37 Prozent). Am kostspieligsten ist der Führerschein in Schweden, wo 13,75 Prozent des Jahreseinkommens investiert werden müssen.

Besonders günstig ist Malta mit 5,4 Prozent, unter den deutschen Nachbarn kommen die Polen (6,38 Prozent) und die Luxemburger (7,69 Prozent) mit geringeren Investitionen hinters Steuer. Bei den absoluten Kosten sind letztere mit 2.985 Euro aber weit vorne dabei. Am meisten zahlen die Schweizer mit 4.580 Euro, am wenigsten die Polen mit 525 Euro. Deutschland liegt mit 2.169 Euro auch in dieser Statistik im europäischen Mittelfeld. Berücksichtigt wurden jeweils Gebühren für Fahrstunden, Prüfungen und die Ausstellung des Dokuments.